Orientierungslauf fe(t)zt – Winter-OL in der Berliner Wuhlheide

Während beim Winter-OL normalerweise die Höhenzüge der Märkischen Schweiz erlaufen werden, fand die 48. Auflage nur in „kleiner“ Form in der Berliner Wulhheide statt, denn mit rund 150 Teilnehmern war das Läuferfeld groß.
Aufgeteilt auf fünf unterschiedlich lange Bahnen zog sich der Start – auch aufgrund des gewählten Startabstandes – über zwei Stunden hin, allerdings bekamen einige Läufer so die Chance mehrere Bahnen zu absolvieren. Bei -8°C und Sonnenschein blieben die Bedingungen über den ganzen Tag gleichbleibend angenehm.

Die Bahnlegerin sorgte für abwechslungsreiche Bahnen mit vielen Querpassagen und Feinorientierung in den detailreichen Gräbengebieten. Damit auch die Höhenmeter nicht zu kurz kommen, galt es mehrfach -und für alle die den Tunnel nicht gesehen haben öfter als nötig- einen sehr hohen alten Bahndamm zu überwinden. Der Unterbewuchs ist zu dieser Jahreszeit zum Glück noch nicht ausgeprägt, so dass nur ein paar Dornen ihren Weg in des Läufers Beine fanden.
Einzig der festgefrorere, schneebedeckte Boden erforderte eine erhöhte Konzentration und behinderte das Vorankommen merklich, weshalb der Kilometerschnitt auf allen Bahnen über 6min/km blieb.

Als Besonderheit gab es auf jeder Bahn einen Powerposten!
Dabei galt es die Strecke zwischen zwei vorgegebenen Posten so schnell wie möglich zu absolvieren, was bei allen Teilnehmern den Ehrgeiz weckte. So planten einige Läufer die Strecke ganz genau und holten noch einmal tief Luft bevor sie im Kampf um die Sekunden losspurteten. Mit Erfolg, denn viele Läufer die im Gesamtklassement nicht ganz vorn zu finden sind, konnten den Powerposten für sich entscheiden.

Nach dem Lauf konnte man sich am reichhaltigen Kuchenbuffet stärken und den Duft von frisch gebackenen Waffeln zog fast jeden Läufer dorthin.

Fazit:
Eine sehr gelungene Veranstaltung direkt vor der Haustür, die zeigt wieder einmal zeigt, dass 5 Bahnen und eine gute Organisation für anspruchsvolle Wettkämpfe in der Region reichen.

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