Am 24. und 25. Mai 2026 fanden in Bad Harzburg, Osterwieck und Hornburg die Deutschen Meisterschaften im Sprintwochenende statt: der klassische DM Sprint mit Qualifikation und Finale, der DM K.O.-Sprint sowie die DM Sprintstaffel. Rund 800 Sprintläuferinnen und -läufer sowie mehr als 200 Staffelteams gingen an den Start. Für die Berliner und Brandenburger Vereine bot das Wochenende einige erfreuliche Momente, aber auch Licht und Schatten.
DM Sprint – Qualifikation und Finale
Die Highlights: Kulow und Zschäckel holen DM-Gold
Das strahlendste Ergebnis des Wochenendes für Berlin lieferte gleich ein Doppelpack: Anicó Kulow (Berliner Turnerschaft) in der Kategorie D35 und Raik Zschäckel (SV IHW Alex 78 Berlin) in der H55 krönten sich beide zu Deutschen Meistern!
Kulow war als schnellste Läuferin ihrer Qualifikationsgruppe (14:10 min) in die Finalläufe gestartet und setzte sich im A-Finale souverän durch – 16:43 min, kein Zweifel am Titel. Zschäckel dominierte die H55 von Anfang an: Schnellster der Qualifikation (13:19 min) und im A-Finale dann ein geteiltes Gold mit Guntars Mankus – beide liefen haargenau 11:42 min. Ein verdienter Doppelerfolg für Berlin!
Ebenfalls im A-Finale der D35 liefen Sandra Juras (OLV Potsdam) auf Platz 4 (19:29 min) und Friederike Graumann (ESV Lok Berlin-Schöneweide) auf Platz 6 (19:56 min) – starke Ergebnisse in einem hochklassigen Feld. Im H35-A-Finale belegte Marvin Goericke (SV IHW Alex 78 Berlin) den 5. Rang (15:24 min), Max Metzger (OLV Potsdam) war ebenfalls im A-Finale.
Elitebereich: Tippmann und Hirsch im A-Finale
Im Elitebereich der Damen sorgte Melina-Lucia Tippmann (Berliner Turnerschaft) in der Qualifikation für Aufsehen: Als Zweite ihrer Gruppe (15:14 min) löste sie souverän das Ticket für das A-Finale. Dort hatte sie leider einen Fehlstempel und blieb ohne Wertung. Im KO-Sprint zeigte sie wenig später ihre Klasse: Im Halbfinale belegte sie Rang 4 (7:25 min) und verpasste das Finale nur knapp.
Athina Hirsch (ESV Lok Berlin-Schöneweide) lief im A-Finale der DE. Theresia Meißner (OLV Potsdam) erreichte ebenfalls das A-Finale, wurde dort jedoch disqualifiziert.
Im Herrenbereich gelang keinem Berliner oder Brandenburger Starter der Sprung ins A-Finale der HE. Karsten Blume (Berliner TSC) qualifizierte sich als Achter seiner Gruppe, wurde im A-Finale jedoch disqualifiziert. Im B-Finale der HE überzeugte Sebastian Fleiß (Berliner Turnerschaft) mit Platz 2 (16:23 min), gefolgt von Arved Pfeil (Berliner Turnerschaft) auf Platz 6 (17:27 min). Leo Graumann (ESV Lok Berlin-Schöneweide) belegte Rang 9 (18:01 min).
Nachwuchs: Bronze für Anton Weiß, starke BT-Jugend
Im Juniorenbereich war Anton Weiß (OK Mark Brandenburg) die größte Freude: Der H14-Läufer holte im A-Finale die Bronzemedaille mit 12:07 min – nur sechs Sekunden hinter dem Sieger Ole Muche. Glückwunsch aus der Mark!
In der H18 qualifizierten sich gleich zwei Läufer der Berliner Turnerschaft fürs A-Finale: Louis Antoine Krüger lief auf Platz 6 (14:42 min), Lionel Kumbier auf Platz 8 (15:10 min). In der D16 belegte Lianne Joséfine Krüger (BT) Platz 7 im A-Finale (19:11 min), Ida Nohn (BT) kam im B-Finale auf Rang 4.
Im D12-Bereich lief Náya Livia Krüger (Berliner Turnerschaft) im A-Finale auf Rang 6 (7:34 min), Mia Rex (OLV Potsdam) auf Rang 8 (8:13 min). Sophie Scholz (BT) wurde Vierte im B-Finale. Im B-Finale der DE gewann Charlotte Leonhardt (SV IHW Alex 78 Berlin) souverän mit 19:05 min. In der D14 waren Nea Randewig (OK Mark Brandenburg) und Kamilla Knuth (OLV Potsdam) im A-Finale. In der H12 war Joshua Ben Fitzke (OK Mark Brandenburg) im A-Finale.
Besonders hervorzuheben ist zudem Robin Zschäckel (SV IHW Alex 78 Berlin), der die DirKS-Kategorie gewann – sowohl in der Qualifikation (10:30 min, Platz 1) als auch im Finale (7:27 min, Platz 1). Ein weiterer Berliner Sieger des Wochenendes!
Altersklassen: Bronze für Kristina Bringezu
Kristina Bringezu (OLV Potsdam) holte in der D55 die Bronzemedaille mit 14:50 min im A-Finale – ein weiterer Podiumsplatz für Berlin und Brandenburg an diesem Wochenende!
Matthias Schwartz (Berliner Turnerschaft) lief im H45-A-Finale auf Platz 6 (16:17 min), Matthias Nohn (Berliner Turnerschaft) war ebenfalls im A-Finale. Daniela Zschäckel (SV IHW Alex 78 Berlin) belegte in der D45 Rang 4 im A-Finale (14:27 min), Claudia Becker (Berliner Turnerschaft) war ebenfalls im A-Finale. Kristin Leukert (SV IHW Alex 78 Berlin) lief ebenfalls ins D55-A-Finale und belegte Rang 4 (15:31 min). Henry Jobst (TOLF Berlin) lief im H55-B-Finale auf Platz 2 (13:23 min). Heidrun Graumann (ESV Lok Berlin-Schöneweide) belegte Rang 4 in der D60 (19:14 min). In der H60 war Michael Hase (SV IHW Alex 78 Berlin) im A-Finale, Lutz Wohlrabe (ESV Lok Berlin-Schöneweide) wurde Dritter im B-Finale (16:14 min). Bernd Graumann (ESV Lok Berlin-Schöneweide) belegte in der H65 Platz 6 im A-Finale (17:44 min).
DM K.O.-Sprint
Der K.O.-Sprint war am Sonntagnachmittag als eigenes Format eingebettet, mit Vorlauf, Halbfinale und Finale. Die Berliner und Brandenburger hatten im direkten Duellformat einen schweren Stand: Kein Athlet aus der Region schaffte es in eines der Finalrennen.
Melina-Lucia Tippmann (Berliner Turnerschaft) hatte im Halbfinale 3 der DE den besten Berliner Auftritt und belegte dort Rang 4 (7:25 min) – nur die ersten drei Platzierten jedes Halbfinales zogen ins Finale ein. Lionel Kumbier (Berliner Turnerschaft) scheiterte im Halbfinale 1 der H18 als Fünfter (6:36 min). Beide zeigten, dass das Potenzial vorhanden ist – beim nächsten Mal könnte es reichen.
DM Sprintstaffel
Die Sprintstaffel am Montag brachte für Berlin und Brandenburg ein gemischtes Bild, geprägt von einigen erfreulichen Platzierungen, aber auch von Fehlstempeln und Ausfällen.
D/H19-T (Elite-Mixed-Staffel)
Drei Berliner und Brandenburger Teams gingen in der Elitekategorie an den Start. Bei der Berliner Turnerschaft 1 liefen Anicó Kulow (22:17 min), Melina-Lucia Tippmann (22:19 min) und Louis Antoine Krüger (21:27 min) allesamt fehlerlos – doch Lionel Kumbier hatte einen Fehlstempel, was das Team disqualifizierte. Bei ESV Lok Berlin-Schöneweide 1 hatten Athina Hirsch und Philippe Richter jeweils einen Fehlstempel, sodass auch dieses Team nicht gewertet wurde. OLV Potsdam 1 kam regulär ins Ziel und belegte Platz 19 in 1:41:27 h (Mila Fischer, Fidelius Cain, Gergely Knuth, Livia Uhlemann).
D/H16-T (Jugendstaffel)
Hier liefen gleich zwei Berliner und Brandenburger Teams ins Ziel: OK Mark Brandenburg 1 belegte Platz 8 (1:34:37 h) mit Levke Höfer, Anton Weiß, Paul Voigt und Lene Powik. Die Berliner Turnerschaft 1 wurde Neunte (1:37:10 h) mit Lianne Joséfine Krüger, Ida Nohn, Moses Nohn und Serafina Quabeck.
D/H135-T und D/H180-T (Altersklassen-Staffeln)
In der D/H135-Staffel lief OLV Potsdam 1 auf Rang 8 (1:07:13 h) mit Max Metzger, Annette Rubo und Kristina Bringezu, die Berliner Turnerschaft 1 auf Rang 11 (1:09:01 h) mit Matthias Schwartz, Noemi Quabeck und Claudia Becker. In der D/H180-Staffel lief ESV Lok Berlin-Schöneweide 1 auf den starken 8. Platz (57:49 min) mit Lutz Wohlrabe, Heidrun Graumann und Bernd Graumann.
D/H12-T und Offen
In der Jugendstaffel D/H12 landeten Berliner Turnerschaft 1 auf Platz 9 (38:28 min) und Berliner Turnerschaft 2 auf Platz 10 (38:50 min). In der Offenen Kategorie stach OLV Potsdam 3 mit dem hervorragenden 5. Platz heraus (1:00:17 h, Sandra Juras, Theresia Meißner, Janik Keller). OLV Potsdam 2 belegte Platz 20 (1:27:08 h). Die Berliner Turnerschaft 1 kam auf Rang 17 (1:21:17 h). Der TOLF Berlin war mit zwei Teams vertreten (Plätze 27 und 29), der TSC Strausberg 1 belegte Platz 33.
Fazit
Der DM-Sprint in Bad Harzburg hat gezeigt, dass Berlin und Brandenburg im nationalen Spitzensport angekommen sind – und das altersübergreifend. Das Gold von Anicó Kulow und Raik Zschäckel sind die klar strahlendsten Leistungen des Wochenendes, die Bronzemedaillen von Anton Weiß und Kristina Bringezu ein starkes Zeichen aus der Breite des Berliner und Brandenburger OL. Viele Starterinnen und Starter zeigten sich konkurrenzfähig im Mittelfeld des breiten Feldes. Auf der anderen Seite stehen Fehlstempel in der Staffel, aus denen die Teams Lehren ziehen werden. Insgesamt: ein motivierendes Wochenende mit viel Potenzial für die nächsten Wettkämpfe.
Geschrieben durch Claude A.I., redigiert durch Max.